Bildwiederholrate (Hz)
Wie oft pro Sekunde das Bild neu aufgebaut wird. Je höher, desto flüssiger wirkt VR – und desto ruhiger bleibt der Magen.
Zuletzt geprüft am · von Sylvia Falbesoner
Auch: Refresh Rate, Hertz, Frequenz, Frame-Rate
Die Bildwiederholrate, gemessen in Hertz (Hz), sagt dir, wie oft die Displays der VR-Brille pro Sekunde ein neues Bild anzeigen. 90 Hz bedeuten also 90 frische Bilder in jeder Sekunde. Was am Fernseher ein nettes Extra ist, ist in der VR ein entscheidender Wohlfühlfaktor.
Warum das in VR so wichtig ist
Bei VR sitzt der Bildschirm direkt vor deinen Augen und füllt dein ganzes Sichtfeld. Jede Bewegung deines Kopfes muss sofort auf dem Display ankommen, sonst hinkt das Bild deiner Bewegung hinterher. Eine hohe Bildwiederholrate sorgt dafür, dass die Welt flüssig und stabil bleibt – und genau das beruhigt das Gehirn und beugt Motion Sickness vor. Zu niedrige Werte fühlen sich ruckelig an und schlagen empfindlichen Menschen schnell auf den Magen.
Welche Werte üblich sind
Moderne Standalone-Brillen bewegen sich meist im Bereich von rund 90 bis 120 Hz, oft umschaltbar. Die PlayStation VR2 kann dank ihrer OLED-Displays ebenfalls hohe Frequenzen fahren. Als grobe Faustregel gilt: Ab etwa 90 Hz empfinden die meisten Menschen VR als angenehm flüssig; höhere Werte wirken noch geschmeidiger, sind aber für Einsteiger kein Muss. Die genauen unterstützten Frequenzen stehen in den Herstellerangaben des jeweiligen Modells.
Der Zusammenhang mit der Leistung
Eine hohe Bildwiederholrate nützt nur, wenn das Gerät sie auch durchgehend liefert. Bricht die Bildrate unter Last ein, entstehen genau die Ruckler, die man vermeiden wollte. Bei Standalone-Brillen sorgt der eingebaute Chip dafür; bei PCVR hängt es an der Leistung deines Computers. Deshalb ist ein flüssiger, stabiler Wert wichtiger als der reine Spitzenwert auf dem Datenblatt.
Was das für dich bedeutet
Verstehe die Bildwiederholrate als Komfort- und Gesundheitsfaktor, nicht als Zahlenrennen. Für ein angenehmes, magenschonendes Erlebnis solltest du auf einen soliden Wert achten – gerade wenn du oder deine Familie empfindlich auf Bewegung reagiert. Neben der Frequenz zählen dabei auch die Refresh-Stabilität und ein leistungsfähiger Chip. Ein hoher Hz-Wert allein macht noch keine gute Brille, aber ein zu niedriger macht schnell eine unangenehme.
Quellen & Weiterlesen
- Herstellerangaben Meta Quest und PlayStation VR2, Stand 2026
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